Garmischer Tagblatt vom 21.04.2015
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Garmischer Tagblatt vom 04.04.2015
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Garmischer Tagblatt vom 24.09.2014
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Garmischer Tagblatt vom 07.08.2014
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Garmischer Tagblatt vom 23.06.2014
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Fußball

Streich spricht über Abschied - Saier adelt Coach (Mi, 23 Jan 2019)
Als Christian Streich im Dezember 2011 den Posten als Cheftrainer beim SC Freiburg übernahm, rechnete er wohl nicht damit, dass er etwas mehr als acht Jahre später der dienstälteste Trainer in der Bundesliga sein würde. Nun spricht der 53-jährige über ein mögliches Ende seiner Amtszeit im Breisgau. Im kicker gab Streich zu Protokoll, dass er sich wünschen würde, dass es nach fast 24 Jahren in verschiedenen Positionen beim Sportclub "harmonisch auseinandergeht". Für Streich wäre es schön, "so eine lange Zusammenarbeit im Guten zu beenden". Es gehe ihm darum, eine Saison "anständig zu beenden, also mit dem Klassenerhalt", so Streich. "Danach sage ich, jetzt ist gut – und alles ist okay. So würde ich es mir wünschen", berichtet der Sohn eines Metzgers. Streich möchte keine Entlassung erleben Eine Entlassung möchte Streich nicht erleben: "Nach so vielen Jahren will man keinen schlechten Abgang mit großen Disharmonien oder sogar einem Rauswurf." Er wünsche sich, "relativ unbeschadet" auseinanderzugehen. "So, dass ich zwei oder drei Jahre später in der Stadt sein kann und der Vater zum Sohn sagt: ‚Das ist der Streich, der war mal Trainer beim SC.‘ So, dass man sagen kann: Noch nicht einmal das Ende war scheiße", beschreibt Streich seine Wunschvorstellung. Streichs Vertrag beim Tabellendreizehnten läuft noch bis zum Saisonende, steht aber kurz vor der Verlängerung um ein weiteres Jahr. ANZEIGE: Jetzt das neue Trikot des SC Freiburg bestellen - hier geht's zum Shop Für Jochen Saier, Sport-Vorstand beim Bundesligisten, ist Streich ein außergewöhnlicher Trainer. "Für mich ist Christian ein Welttrainer", antwortete der 40-Jährige im Interview mit der Sport Bild auf die Frage, ob er nicht lieber mit Pep Guardiola oder Jürgen Klopp zusammenarbeiten würde. Im Breisgau sei noch nie über einen Trainerwechsel nachgedacht worden, sagte Saier: "Vertrauen fällt nicht vom Himmel. Es geht um Qualität, ein gemeinsames Anliegen und um echte Zusammenarbeit." Allerdings habe die Tatsache, selbst nach "fünf Niederlagen in Folge" noch nicht entlassen zu werden, auch einen Nachteil. "Du fühlst dich maximal verantwortlich, die Suppe wieder auszulöffeln", sagte Saier Streich hatte Anfragen von Sprachtrainern  Der studierte Sport-, Deutsch- und Geschichtslehrer Streich, der für seinen Dialekt bekannt ist, gibt zu, sich sprachlich angepasst zu haben. Er könne noch "viel breiter alemannisch sprechen", sagt Streich. Wenn er jedoch versuchen würde, nur Hochdeutsch zu sprechen, könne Streich "nicht mehr darüber nachdenken, was ich sagen möchte, sondern nur darüber, wie ich es ausspreche". Dabei sei der "Inhalt wesentlich". Streich habe zu Anfang seiner Zeit als Cheftrainer in Freiburg "viele Anfragen von Sprachtrainern" gehabt, die ihm „beibringen wollten, richtig zu reden". Das habe er aber abgelehnt: "In diesem Zusammenhang fällt dann meistens das Wort authentisch, und ich glaube auch zu wissen, was damit gemeint ist", berichtet Streich, der mit einiger seiner Pressekonferenzen Kultstatus erlangte.
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Noch länger bei Fortuna? Das sagt Coach Funkel (Wed, 23 Jan 2019)
Bleibt Friedhelm Funkel am Ende doch länger Trainer bei Fortuna Düsseldorf?  "Solange ich gesund bin und hier Spaß habe, ist für mich bei Fortuna sehr viel denkbar", sagte der 65 Jahre alte Trainer des Aufsteigers der Sport Bild. Der dienstälteste Bundesligatrainer hatte sich nach heftigen Turbulenzen erst vergangene Woche mit dem Rheinländern darauf verständigt, dass sich sein Vertrag im Falle des Klassenerhalts um eine weitere Spielzeit verlängert. Funkel macht der Fortuna noch einmal eine Liebeserklärung: "Schon der Anblick des Emblems weckt bei mir Emotionen. Fortuna hat aufgrund der Nähe zu meiner Heimatstadt Neuss immer eine große Rolle gespielt und hatte immer faszinierende Fans." Als Profi habe er nie den Weg zu den Düsseldorfern gefunden. Dennoch sei die Bindung zu dem Verein schon kurz nach Beginn seines Engagements als Trainer stark gewesen: "Als ich 2016 verpflichtet worden bin, habe ich sofort großes Vertrauen gespürt." Funkel und Fortuna: Turbulenzen im Trainingslager Mittlerweile sei eine Beziehung erwachsen, "wie ich sie so nah noch nie hatte". Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer hatte zum Ende des Trainingslagers in Marbella zunächst erklärt, dass der Verein den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Funkel nicht verlängern werde. Nicht zuletzt auf Intervention des Fans, aber auch des Aufsichtsrates wurde diese Entscheidung wieder revidiert. Das Vertrauen zu Schäfer sei mittlerweile aber wieder da. "Ich glaube, dass wir nach wie vor ein gutes Verhältnis haben, das wir aber auch wieder verbessern wollen. Gelingt uns das, ist Fortuna auf einem guten Weg", so Funkel. Schäfer pflichtete dem bei: "Das unterschreibe ich so."
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