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Fußball

"Hasen-Taktik": Berthold kritisiert Leverkusen scharf (So, 05 Jul 2020)
Der ehemalige Weltmeister Thomas Berthold hat die zögerliche Spielweise von Bayer Leverkusen nach dem verlorenen Finale im DFB-Pokal scharf kritisiert. "Ich frage mich auch, in einem Spiel, in dem du nichts zu verlieren hast - warum dann so eine Hasen-Taktik?", fragte der 55-Jährige im CHECK24Doppelpass im SPORT1. Vor allem mit der Aufstellung von Leverkusens Trainer Peter Bosz war er nicht einverstanden.  Er hätte sich einen echten Stürmer in der Spitze gewünscht - doch Bosz entschied sich für Kai Havertz als falsche Neun. "Vorne zentral bringt er gar nichts. Seine Stärken sind hinter der Spitze. Das hat man auch in der zweiten Halbzeit gesehen", sagte Berthold, der 1997 mit dem VfB Stuttgart Pokalsieger wurde. Havertz sei schlicht keine falsche Neun: "Stell einen Stürmer vorne rein, Havertz hintendran... Klar, hinterher ist man immer schlauer. Aber ich hätte es nicht so gemacht." Leverkusen hatte die Partie gegen den FC Bayern mit 2:4 (0:2) verloren. Vor allem in der ersten Halbzeit war die Werkself spürbar unterlegen.  "Wir haben mit drei schnellen Spielern gespielt und wollten den Ball hinter die Kette legen", hatte Bosz nach dem Spiel seine Aufstellung gerechtfertigt. "Bayern fängt immer aggressiv an und macht früh Druck nach vorne. Da geben sie einem viele Räume. Wir wollten diese mit schnellen Spielern nutzen", meinte der Trainer: "Hinterher ist es immer leicht etwas zu sagen, was man besser hätte machen können. Auch in der ersten Halbzeit, wo wir nicht gut gespielt haben, hatten wir unsere Möglichkeiten, wenn der letzte Pass angekommen wäre."
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So schwört Kohfeldt Werder aufs Endspiel ein (Sun, 05 Jul 2020)
Trainer Florian Kohfeldt (37) von Werder Bremen hat sein Team noch einmal auf das alles entscheidende Relegations-Rückspiel beim 1. FC Heidenheim (Montag, 20.30 Uhr im LIVETICKER) eingeschworen. "Wir waren schon tot", sagte Kohfeldt am Sonntag, deshalb haben wir "eine Menge zu gewinnen". Nach dem mauen Auftritt beim 0:0 im Hinspiel an der Weser "spüre ich Anspannung. Natürlich weiß jeder, worum es geht", sagte Kohfeldt. Die allerletzte Chance auf den Klassenerhalt werde "auch eine Frage der Nerven sein. Wir wissen alle: Es gibt kein danach mehr", sagte Kohfeldt, der den gesperrten Kapitän und Abwehrchef Niklas Moisander ersetzen muss. Die Ausgangslage sei "nicht überragend, aber sie lässt genügend Möglichkeiten, das zu überstehen". Werder dürfe sich von der Erwartungshaltung "nicht erdrücken lassen. Wir müssen mehr Lust haben zu gewinnen, als Angst zu verlieren". Er erwarte, dass die Hanseaten "kühl und rational" in den Showdown gegen den Zweitligisten gehen, aber auch die "nötigen Emotionen auf den Platz bringen" werden: "Ich glaube, dass wir eine gute Mischung hinbekommen." Seit der Wiedereinführung der Relegation 2009 setzte sich in acht von elf Fällen der Bundesligist durch. Schafft Bremen am Montag in Heidenheim ein Tor, genügt der Kohfeldt-Elf auch ein Unentschieden, um den Absturz in die Zweitklassigkeit zu verhindern.
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